Alle Politiker reden von einer Zukunftsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes  BER in Schönefeld. Wie das gesichert werden kann, beantwortet jedoch niemand.
Der BVBB hat eine Analyse in Auftrag gegeben, die zu einem eindeutigen Ergebnis kommt: In den nächsten 3 Jahren muss ein weiterer Ausbau erfolgen (3. Start- und Landebahn), wenn man kein Engpassszenario in Kauf nehmen will.

"Ich habe eben das Thema dritte Start- und Landebahn gehört. Das geht seit wenigen Wochen auf und nieder. Ich kann Ihnen hier nur sagen, dass erstens dieses kein Thema ist, zweitens meine Phantasie nicht reicht, mir in Schönefeld eine dritte Start- und Landebahn auch nur vorstellen zu können und ich deshalb – ja meine Damen und Herren, ich weiß was Frau Ludwig gesagt hat – Ich kann Ihnen nur sagen, meine Phantasie reicht nicht aus, um mir in Schönefeld an diesem Standort, der schwierig genug ist, eine dritte Start- und Landebahn vorzustellen.“ soweit  Ministerpräsident Platzeck am 29. August 2011 in Potsdam.

Prof. Keck aus Kleinmachnow strafte hingegen Ministerpräsident Platzeck lügen. Auf der Anhörung der Märkischen Union:  „Zukunft Flughafen Brandenburg“  am 26.03.2012 in Diedersdorf, informierte er, dass die Planungen für die 3. Start- und Landebahn bereits vorliegen.
Die vom BVBB beauftragte Analyse führt weiter aus, dass bei Unterstellung einer kontinuierlichen Entwicklung des Luftverkehrs wie bisher damit gerechnet werden muss, dass im Jahre 2035 eine 4. Piste erforderlich wird.
Die katastrophalen Auswirkungen dieses Szenarios ergeben einen Lärmteppich oberhalb 55 dB (A) in Ost-West Ausdehnung von etwa 60 km und in Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 30 km, so dass auch der komplette Berliner Süden nicht entrinnen kann.

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