so titelten Zeitungen (05.09.11) unkritisch den Unfug, den Platzeck zum BBI/BER unbelehrbar, Fakten und Realitäten verdrängend,  munter weiterverbreitet.
Danach sieht Platzeck immer noch, wie lange eigentlich schon, „bei Flugrouten noch Chancen“. Wo Platzeck und wie er die Chancen sieht, verrät er nicht. Seit 12 Monaten die gleiche Leier, immer die gleichen Versuche Hoffnungen zu schüren und die Region in Betroffene und möglichst Unbetroffene zu spalten. Im Stile des politischen Biedermanns kommt dann sein angebliches Mitgefühl mit den Betroffenen. So gleich dann sein wiederum unbewiesener Hinweis, dass die „Deutsche Flugsicherung“ und die Fluglärmkommission schon Verbesserungen bei den Flugrouten erzielt haben. Die Gebetsmühle, vergleicht doch mal das, was jetzt vorliegt, mit dem was ursprünglich bekannt wurde, dann wisst ihr was alles erreicht wurde, ist dann Fortsetzung der Volksverdummung. Wer vergleicht, was erst am 06. September 2010 mit dem bekannt wurde, was heute bekannt ist, der muss einfältig oder platzeckgläubig sein, wenn er der Gebetsmühle von Platzeck auch nur einen Satz abnimmt.
Alle Versuche von wichtigtuerischen Flugroutenhubern, Bürgermeistern, Flugroutenmalkünstlern und den bestellten Propagandisten für öffentliche Irreführung haben bis heute keinen Quadratkilometer nachweisen können, der weniger belastet ist als vor dem 06. September der BVBB schon bekannt gemacht hat. Im Gegenteil, nach dem 06. September 2010 sind weiteren 200 000 Menschen die Augen und Ohren geöffnet worden. Sie erfuhren nämlich durch die DFS – Flugrouten, die auch Platzeck schon seit 1998 kennen musste, wie sie von eben diesem Platzeck bis dahin hinters Licht geführt wurden. Der betreibt dieses unehrliche Spiel weiter, weil er weiß, es gibt keine Berichterstattung, die ihm die verlogene politische Maske vom Gesicht reißt. Was schon in wenigen Jahren der Fluglärm für die Region bedeuten wird, steckt in der Schweigespirale. Nach Platzeck soll es dann wohl so kommen: Ein expandierender Flughafen mit immer mehr Flugbewegungen  erzeugt immer weniger Fluglärm. Wie unehrlich dieses Spiel von Platzeck und den Flughafenprotagonisten wirklich ist, erkennt man spätestens daran, wie die Zukunft der Lärmbelastung versteckt wird und wovon diese Belastung ebenso unweigerlich wie unwiderruflich ausgeht. Was Platzeck wieder verschweigt, Medienvertreter ihm wieder durchgehen lassen, ist die Tatsache, dass es jetzt schon nicht, bei 270 000 Flugbewegungen/Jahr fluglärmfreie Regionen gibt. Bei den zunächst geplanten 360 000 Flugbewegungen/Jahr ist der Fluglämteppich so eng gewoben, dass keine Gemeinde zwischen Schöneiche – Ludwigsfelde – Berlin Lichtenrade und den Havelseen mehr durch die Maschen schlüpfen kann. Das ist die Wahrheit als Ergebnis der Standortfehlentscheidung über die Platzeck hinweg mit dummer Propaganda täuschen will.
Fortsetzung der Flugroutenlügerei ist dann seine dümmliche Propaganda von der schönen BBI/BER – Baustelle. Fünf Jahre, man bedenke, nach 5 Jahren, nach dem ersten Spatenstich sehe er jetzt wie Hotels und Unternehmen entstehen. Was für eine blöde Botschaft! Hat Platzeck eigentlich geglaubt, dass die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden müssen, dass um einen Flughafen Hotels entstehen? Welche Unternehmen Platzeck aber gesehen haben will, die die von ihm versprochenen 40 000 zusätzlichen Arbeitsplätze schaffen, das hat er verschwiegen. Aber vielleicht hilft ihm hier seine Fantasie sich vorzustellen, wer so alles auf den riesigen leer stehenden Flächen des „Baufeldes Ost“ oder der anderen zur Ansiedlung ausgewiesenen Flächen investiert. Fantasie braucht der Mann auch weil er sich nicht vorstellen kann, dass es eine 3. Start – und Landebahn geben wird, aber dafür Investments der Sonderklasse auf den leerstehenden Flächen rund um den BBI.