Aus der B.Z. vom 09.01.2012

"Die Landebahn ist nach starken Regenfällen zu einer riesigen Pfütze geworden, aus einem Schacht sprüht eine Fontäne wie ein Geysir in die Luft, der Keller des Airports ist vollgelaufen. Allenfalls Wasserflugzeuge hätten hier wohl eine Chance, abzuheben. Willkommen auf unserem neuen Fluthafen Schönefeld.
Beim Anblick dieser B.Z.-Exklusivfotos fragt man sich unweigerlich, wie hier in 21 Wochen die erste Maschine starten soll. Dem BER steht das Wasser offensichtlich bis zum Hals! „Diese Probleme dürfte es beim jetzigen Baustand eigentlich nicht mehr geben“, sagte ein BER-Mitarbeiter, der anonym bleiben will, zur B.Z.. „Doch Regenfälle machen vielen Bereichen des Flughafens nach wie vor zu schaffen, ober- und unterirdisch.“  weiterlesen...

BVBB-Kommentar: Das ist nicht die einzige Hiobsbotschaft für Wowereit. Auf der Baustelle gibt es unzählige Mitarbeiter, die sich nicht erklären können, wie es beim aktuellen Baustand sein soll, dass am 03 Juni ein fertiger Flughafen in Betrieb genommen werden kann. Nur, sie haben einen Maulkorb umgehängt bekommen und dürfen nichts sagen. Was Kunkel dazu sagt,  hat wie immer wenn es kritisch wird, keinen Wahrheitsgehalt. Natürlich stört ein halbfertiger BBI/BER nicht die Vorbereitung der Einweihungsfeier, die Wowereit gemeinsam mit vielen Berlinern erleben möchte. Es gibt ja immerhin noch die Möglichkeit mit der Fliegerei anzufangen, wenn die Bauarbeiter aufpassen und ihre Arbeiten z. B. auf die Nacht verlagern.